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Existenzanalyse

„Existenzanalyse“ ist eine vom österreichischen Bundesministerium für Gesundheit anerkannte eigenständige psychotherapeutische Methode. Sie wurde von Viktor Frankl begründet und durch Alfried Längle weiterentwickelt.

Existenzanalyse hat zum Ziel den Menschen zu (geistig-emotional) freiem Erleben, zu authentischen Stellungnahmen und zu einem eigenverantwortlichen Umgang mit sich selbst und mit seiner Welt zu verhelfen. Das bedeutet mit innerer Zustimmung leben zu können. Kurz gesagt, geht es um ein vierfaches JA: 

  • JA zu den Lebensbedingungen
  • JA zu den eigenen Werten im Leben
  • JA zur eigenen Person
  • JA zu den Aufgaben und Zielen im Leben

Die Analyse geht dem nach, was den Menschen blockiert und verhindernd ist am Weg zu einer erfüllenden Existenz (Muster, Traumata, Blockaden, Fixierungen o.ä.). Damit ich sagen kann: das ist mein Leben, ich bestimme es, ich komme in meinem Leben auch vor.

Ich habe mich für diese Psychotherapierichtung entschieden, da sie gänzlich meinem Menschenbild entspricht. In der Existenzanalyse (Logotherapie) wird der Mensch nicht als Ergebnis innerpsychischer Prozesse oder umweltlicher Einflüsse angesehen, sondern als ein Wesen, das sich in dem, was im Leben zählt, selbst gestalten kann. Daher sind Begriffe wie Dasein (Existenz), Beziehung (Werte), Freiheit in der Entscheidung, Verantwortung (Gewissen) Grundbegriffe existenzanalytischer Denkweise, die im Schlüsselbegriff „Sinn“ zusammenlaufen. Sinn bedeutet in diesem Kontext „die jeweils beste Möglichkeit in der jeweiligen Situation“. (existenzanalyse.org)